Es gibt 1 Beitrag von kramewayner
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09.03.2004
Ich glaub, ich sitz im falschen Film. Klar, dass so ein Werk absoluter Kritikerliebling wird, denn es ist ja ach so originell, einen Film am Schneidetisch so zu zersäbeln, dass der Kino kennende Zuschauer sich die Chronologie selbst zusammenpuzzeln muss. Nicht neu und haben wir auch schon besser gesehen. Und dann ist die Geschichte ja auch so grausam schön realistisch. Seit jeher ergötzen sich voll gefressene und medial bis zum Stumpfsinn abgebrühte westeuropäische und nordamerikanische Intellektuelle am alltäglichen Elend der Verlierer, Kranken und Randgruppen – immer den Nervenkitzel im Auge, dass es sie auch selbst treffen könnte, das Schicksal bisher aber gnädig mit ihnen gewesen ist. Was wäre, wenn mein Mann stirbt, was, wenn der Vater meiner Kinder ein Mörder wäre? Abtreibung? Organspende? Fahrerflucht? Wer selbst nicht leidet, der sucht den Schmerz halt in der Unterhaltung. Ich weiß, jetzt werden alle schreien, dann schau dir doch Romantic Comedies an. Ich glaube aber, dass auch der so genannte „anspruchsvolle“ Film durchaus unterhaltsam und Hoffnung stiftend sein kann. Wenn ich die Wahl zwischen Gerhart Hauptmann und Novalis hätte, ich würde immer letzteren wählen (und ich bin KEIN Anthroposoph). Zugegeben, die schauspielerische Leistung aller Beteiligten war auf höchstem Niveau.
Parthenope
Start: 10.4.2025
Ernest Cole: Lost and Found
Start: 17.4.2025
Oslo Stories: Liebe
Start: 17.4.2025
Quiet Life
Start: 24.4.2025
Toxic
Start: 24.4.2025
Volveréis – Ein fast klassischer Liebesfilm
Start: 1.5.2025
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Start: 8.5.2025
Wenn das Licht zerbricht
Start: 8.5.2025
Mission: Impossible – The Final Reckoning
Start: 21.5.2025
Oslo Stories: Sehnsucht
Start: 22.5.2025
Das Kanu des Manitu
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Die ganze Palette Kino
9. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/24
The Odyssey
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„Anna Zeit Land“ im Filmforum – Foyer 10/24
Restitution von Kolonialraubkunst
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Der Sieg des Glaubens
„Führer und Verführer“ im Kölner Odeon mit Regisseur Joachim Lang – Foyer 07/24
„Es geht um Geld, Gerechtigkeit und Gemeinschaft“
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Der Tod, der uns verbindet
NRW-Premiere von Eva Trobischs „Ivo“ – Foyer 06/24
„Ich mag realistische Komödien lieber“
Josef Hader über „Andrea lässt sich scheiden“ – Roter Teppich 04/24
„Kafka empfand für Dora eine große Bewunderung“
Henriette Confurius über „Die Herrlichkeit des Lebens“ – Roter Teppich 03/24
„Alles ist heute deutlich komplizierter geworden“
Julien Hervé über „Oh la la – Wer ahnt denn sowas?“ – Gespräch zum Film 03/24
„Man kann Stellas Wandel gut nachvollziehen“
Jannis Niewöhner über „Stella. Ein Leben.“ – Roter Teppich 02/24